Wir sitzen uns nicht gegenüber, müssen keinen Blick halten und nichts „richtig“ erzählen. Der Körper bewegt sich, die Umgebung verändert sich und manchmal werden dabei auch die Gedanken freier.
Du darfst reden. Abschweifen. Still werden. Lachen. Auch mal sagen: „Ich weiß gerade gar nicht, wo ich anfangen soll.“
Du musst vorher nichts sortieren. Du kommst mit dem, was gerade da ist.
Ich höre dir zu. Wirklich. Ich frage nach, wenn ich spüre, dass hinter einem Satz noch etwas liegt. Ich teile mit dir, was ich wahrnehme, gebe dir neue Blickwinkel und sage dir auch ehrlich, wenn ich etwas anders sehe.
Und während du deinen Weg gehst und ich meinen, schauen wir gemeinsam auf deinen.
Manchmal braucht es genau das: rausgehen, reden und plötzlich etwas sehen, das vorher keinen Platz hatte.